Feb 23

Rechtsanwältin Anja Uelhoff, Hamburg und München

Frau Rechtsanwältin Anja Uelhoff kenne ich seit geraumer Zeit und schätze sie als sehr kompetente, stets sorgfältige und mit dem nötigen Biss ausgestattete Rechtsanwältin. Ich empfehle sie meinen Mandanten jederzeit und uneingeschränkt, sollten diese Probleme im Bank- oder Kapitalmarktrecht haben. Sie ist Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht und kennt die Bankenwelt von innen, da sie in einer deutschen Großbank als Spezialistin in unterschiedlichen Bereichen tätig war, bevor sie die Seiten wechselte und dieses zusätzliche Wissen nun ihren Mandanten zugute kommt. Besonders hervorzuheben ist wohl, dass Frau Kollegin Uelhoff eben nicht nur das rechtliche im Blick hat, sondern aufgrund Ihrer Erfahrungen auch wirtschaftliche Gesichtspunkte fundiert betrachten kann und so die Interessen ihrer Mandanten optimal wahrt. Sie hat neben ihrer Kanzlei in Hamburg am Jungfernstieg auch eine Zweigstelle in München und vertritt Mandanten selbstverständlich bundesweit.

Machen Sie sich selbst ein Bild von Frau Rechtsanwältin Uelhoff und lesen Sie ihre Antworten auf meine Fragen:

Mit welchen Worten würden Sie selbst Ihre Tätigkeit umschreiben?

Vor allem mit einem Wort: „spannend“ ! Nahezu jeder hat Berührungspunkte mit einer Bank, sei es z.B. als Kontoinhaber, Anleger, Kreditnehmer, Bürge, Nutzer einer Kreditkarte oder Leasingnehmer. Dadurch komme ich mit Privatleute, aber auch mit Firmen und deren leitenden Personen in Kontakt – und mit sehr unterschiedlichen Banken. Es ist nämlich durchaus ein Unterschied, ob man es mit einer Volksbank oder Sparkasse oder mit einer Großbank zu tun hat. Ich versuche zunächst immer, eine außergerichtliche Einigung zu finden, da das meist für den Mandanten auch der wirtschaftlichere Weg ist. Wenn das nicht gelingt, führe ich die Verfahren vor den Gerichten. Da sowohl Mandanten als auch die gegnerischen Banken oft nicht in Hamburg ansässig sind, bin ich auch viel unterwegs…..

Seit 1998 bin ich als Dozentin im Bereich „Bankrecht“ bei der Frankfurt School of Finance & Management tätig und halte Vorträge, z.B. auf dem Niedersächsischen Anwaltstag oder an der Universität Hamburg. Auch das bringt „Spannung“ in die anwaltliche Tätigkeit.

Wie sieht Ihre Berufserfahrung aus und seit wann üben Sie Ihre Tätigkeit aus?

Ich bin seit 1994 Rechtsanwältin und seit 2009 Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. Ich war über 10 Jahre bei einer deutschen Großbank als Juristin im Firmenkundenbereich beschäftigt, allerdings nicht im Vertrieb, sondern intern, in speziellen Abteilungen. Mein Anwaltszulassung habe ich während dieser Zeit nicht aufgegeben.  Von 2001 – 2010 hatte ich außerdem Gelegenheit, Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes Niedersachsen zu sein und zukünftige Volljuristen im 2. juristischen Staatsexamen zu prüfen.

Wie bilden Sie sich fort?

Ich bin als Fachanwältin verpflichtet, mich mindestens 10 Stunden pro Jahr fortzubilden und dies der Rechtsanwaltskammer nachzuweisen. Ich tue dies durch Seminare und Tagungen, an denen ich teilnehme, z.B. am jährlichen zweitägigen „Tag des Bank- und Kapitalmarktrechts“, der von der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen Anwaltverein ausgerichtet wird, deren Mitglied ich bin. Dort hört man Vorträge zu aktuellen bankrechtlichen Themen, kann sich mit Kollegen austauschen und auch erfahren, was die anwesenden Richter des BGH fachlich bewegt. Da ich selber bei verschiedenen Veranstaltungen auch vortrage, sind die Vorbereitungen hierzu auch Fortbildung. Dazu habe ich mehrere Newsletter abonniert, so dass ich immer sehr schnell über aktuelle Urteile informiert bin.

Welche Eigenschaften muss man in Ihrem Beruf aus Ihrer Sicht unbedingt mitbringen?

Das, was ich unerlässlich finde, nenne ich „sportiven Ehrgeiz“. Ein Anwalt darf nicht gleich aufgeben, auch wenn die Angelegenheit des Mandanten auch den ersten Blick nicht allzu rosig ist. Dann muss man sich eben hineinknien. Allerdings gehört auch die Ehrlichkeit dazu, es einem Mandanten zu sagen, wenn es wirklich aussichtslos ist – und das Verständnis für den Mandanten, der vielleicht sehr enttäuscht ist. Schließlich geht es in meinem Bereich oft z.B. um schwer erarbeitetes Geld, das für die Altersicherung gedacht war und nun verloren ist.

Was reizt Sie an Ihrem Beruf besonders?

Kein Fall (und kein Tag) ist wie der andere, nichts kann nach irgendeinem starren Schema bearbeitet werden. Ich lerne so viele unterschiedliche Menschen kennen, deren rechtliche Probleme alle individuell in Angriff genommen werden müssen.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf vielleicht überhaupt nicht?

Kollegen, die meinen, sie seien etwas Besseres, weil sie in einer Großkanzlei angestellt sind, dabei aber im speziellen Fachgebiet oft erschreckend wenig Ahnung haben.

Warum glauben Sie, kommen Kunden/Mandanten zu Ihnen oder empfehlen Sie weiter?

Ich denke, meine Mandanten werden meist durch mein Netzwerk – auch durch das Netzwerk in der virtuellen Welt – auf mich aufmerksam. Zudem werde ich häufig von Kollegen empfohlen, die sich mit dem Bank- und Kapitalmarktrecht nicht so auskennen, ihre oft langjährigen Mandanten aber in guten Händen wissen möchten. Meine Mandanten werden sehr individuell betreut, die Fälle von mir persönlich bearbeitet. Ich nehme mir Zeit, bin persönlich ansprechbar und versuche, den Mandanten die oft etwas unverständliche Juristensprache zu übersetzen. Ich bin ehrlich, wenn es um Erfolgsaussichten geht und mache den Mandanten nichts vor, nur um noch Honorar abrechnen zu können.

Wie gehen Sie mit Schwierigkeiten in ihrem Beruf um oder auch mit schwierigen Kunden/Mandanten?

Ich weiß inzwischen, dass es viel wichtigere Dinge gibt, als den Beruf. Als Mutter eines heute 11-jährigen Sohnes habe ich gelernt: tief Luft holen, die Sache sacken lassen – und nach einiger Zeit sieht die Welt schon wieder ganz anders aus. So antworte ich z.B. niemals spontan, sozusagen im ersten Ärger, auf Briefe oder E-Mails…

Welche Gründe gibt es für Sie einen Kunden/Mandanten abzulehnen?

Meist gibt es dafür einen ganz einfachen Grund: ich kenne mich in dem Rechtsgebiet nicht genügend aus. Ganz selten einmal stimmt die Chemie zwischen dem Mandanten und mir auch einfach nicht.

Was wünsche Sie sich von einem Kunden/Mandanten?

Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Mein (beruflicher) Traum war immer: eine kleine, feine Anwaltskanzlei mit Blick auf die Alster. Das habe ich erreicht – und so kann es bleiben !

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Gesundheit für mich und alle, die mir nahe stehen.

Sie unternehmen eine Zeitreise- wohin und was reizt sie genau an dieser Zeit?

Nach Rom, zur Zeit von Kaiser Augustus, als (männlicher) Rechtsgelehrter. Ich habe in der Schule 9 Jahre lang  mit großer Begeisterung Latein gelernt, war mehrmals in Rom – und ich würde gern aus eigener Anschauung erfahren, wie das Leben dort war und wie „Recht“ gesprochen und gestaltet wurde.

Womit entspannen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich habe ein sehr kostengünstiges Hobby – ich schlafe sehr gern, habe aber viel zu wenig Zeit dazu. Ich treibe etwas Sport und habe im letzten Urlaub das Tauchen für mich entdeckt.

Welches Buch hat Sie in der letzten Zeit besonders beeindruckt und warum?

„Zwei an einem Tag“ von David Nicholls. Ich finde die Idee bestechend, über 20 Jahre lang jeweils einen Tag im Leben zweier Menschen zu betrachten. Dazu ist es eine wunderbare Liebesgeschichte.

Haben Sie ein Lieblingsgedicht oder ein Lieblingsaphorismus?

„Tempora mutantur nos et mutamur in illis.“  -  Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen!

 Was ist für Sie Recht und was Gerechtigkeit?

Dafür habe ich leider auch keine Definition. Ich weiß nur, dass Recht und Gerechtigkeit oftmals leider nicht deckungsgleich sind. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass Gerechtigkeit etwas sehr Subjektives ist.

 Welche links gibt es über Sie im Internet, die noch mehr über Sie verraten?

http://www.KanzleiUelhoff.de
http://rainanjauelhoff.blogspot.com
http://twitter.com/RAAnjaUelhoff
http://www.xing.com/profile/Anja_Uelhoff
 
Jan 30

Rechtsanwältin Yvonne Winkler, Halle

Frau Rechtsanwältin Yvonne Winkler aus Halle ist eine versierte und langjährig tätige Rechtsanwältin, die ich aufgrund ihrer lösungsorientierten und kompetenten Arbeit und ihrer klaren Kommunikation sehr schätze. Die Rechtsgebiete, in denen sie bevorzugt tätig ist, sind die Schnittstellen zwischen dem Steuerrecht, dem Arbeits- und Sozialrecht. Bei Problemen im Steuer- und Abgabenrecht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Arbeits- und Sozialrecht sowie Ordnungswidrigkeitenrecht sind Mandanten bei ihr sicherlich jederzeit gut aufgehoben und werden sich auch menschlich immer gut betreut fühlen. Ich empfehle sie und bin davon überzeugt, dass auch uneingeschränkt zu können.

Lernen Sie Frau Winkler anhand meines Fragebogens ein wenig besser kennen:

Mit welchen Worten würden Sie selbst Ihre Tätigkeit umschreiben?

Ich arbeite lösungsorientiert, versuche sinnvolle, nicht notwendig streitbare Lösungen für meine Mandanten zu erwirken. Wenn die Gegenseite jedoch nicht mitzieht und eine gerichtliche Auseinandersetzung unumgänglich ist, dann setze ich mich beharrlich dafür ein, das gewünschte Ziel zu erreichen. Halte ich das, was der Mandant wünscht, nicht für durchsetzbar, dann kommuniziere ich das klar und deutlich.

Wie sieht Ihre Berufserfahrung aus und seit wann üben Sie Ihre Tätigkeit aus?

Ich bin als Rechtsanwältin seit 2001 tätig. Davor habe ich meine vier Kinder soweit großgezogen, dass sie selbständig die Schule durchlaufen konnten.

Wie bilden Sie sich fort?

Ich bilde mich regelmäßig fort, indem ich die einschlägigen Fachzeitschriften lese, indem ich Fortbildungsveranstaltungen besuche, selbst Vorträge halte und andere fortbilde und mir über rechtliche Fragen Gedanken mache. Ich habe das Fortbildungszertifikat der Rechtsanwaltskammer, welches nachgewiesene Fortbildungsveranstaltungen voraussetzt.

Welche Eigenschaften muss man in Ihrem Beruf aus Ihrer Sicht unbedingt mitbringen?

Neben der fachlichen Qualifikation, die ich als selbstverständlich voraussetze, muss man als Rechtsanwalt seine Arbeit strukturieren können, sich sprachlich so ausdrücken können, dass man sich einem normalen Menschen verständlich machen kann und so viel Einfühlungsvermögen besitzen, dass man das, was der Mandant einem erklären möchte, versteht.

Was reizt Sie an Ihrem Beruf besonders?

Mir gefällt, dass ich jeden Tag etwas Neues machen kann, mich auf neue Menschen einstellen muss, immer unterschiedliche Fälle bearbeite und dass ich schreiben kann. So wird mir nicht langweilig.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Beruf vielleicht überhaupt nicht?

Schwierig finde ich in meinem Beruf, dass man die Arbeit im Kopf mit nach Hause nimmt, auch wenn sie erledigt ist. Gewisse Unwägbarkeiten liegen in der Natur der Sache und weil man sich nie sicher sein kann, grübelt man zuweilen nach getaner Arbeit weiter.

Warum glauben Sie, kommen Kunden/Mandanten zu Ihnen oder empfehlen Sie weiter?

Die Mandanten sind zufrieden, fühlen sich gut aufgehoben und ordentlich vertreten. Da ist Sympathie und Vertrauen gewachsen, dass man bei mir reell bedient wird. Rechtsanwalt und Mandant müssen zueinander passen. Wenn es auf der persönlichen Ebene knirscht, ist es besser, den Fall nicht zu bearbeiten und einen Kollegen zu empfehlen.

Wie gehen Sie mit Schwierigkeiten in ihrem Beruf um oder auch mit schwierigen Kunden/Mandanten?

Schwierige Mandanten versuche ich an einen Kollegen abzugeben. Wenn ich schon am Anfang spüre, dass das mit uns Beiden nichts wird, bin ich so frei, einen Kollegen zu empfehlen. Das wird nämlich dann nichts und belastet beide unnötig. Die Reibungsverluste rechtfertigen es nicht, es zu versuchen.

Welche Gründe gibt es für Sie einen Kunden/Mandanten abzulehnen?

Wenn ich das benötigte Rechtsgebiet nicht bearbeite, verweise ich sofort weiter. Wenn derjenige mir unsympathisch ist, versuche ich auch, weiterzuempfehlen. Bisher war das selten nötig.

Was wünsche Sie sich von einem Kunden/Mandanten?

Am liebsten sind mir Mandanten, die mitdenken und mich mit den gewünschten Informationen füttern. Ein Anwalt kann nur so gut sein, wie der Mandant, der ihm Material liefert, seine Ansprüche zu begründen.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Zehn Jahre sind eine lange Zeit. Ich schätze, dass ich meinen Beruf nach wie vor ausüben werde.

Gibt es für Sie ein Lebensmotto?

Beharrlichkeit führt zum Ziel.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Genug erfreuliche Mandate, dass mir meine Arbeit weiterhin so viel Freude macht, wie es das gegenwärtig der Fall ist.

Womit entspannen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich arbeite in meinen Garten, der mich erdet und mir einen Ausgleich für die Kopfarbeit bietet. Dann spiele ich Geige und Bratsche und habe mehrere Kammermusikensembles in denen ich mit anderen zusammen spiele. Das macht mir sehr viel Freude.

Was ist für Sie Recht und was Gerechtigkeit?  

Recht ist das, was durch unsere Rechtsordnung verbrieft ist, welches wir anwenden, um so etwas wie einen gerechten Ausgleich zwischen unterschiedlichen Ansprüchen zu erzielen. Gerechtigkeit im abstrakten Sinne gibt es nicht.

Welche links gibt es über Sie im Internet, die noch mehr über Sie verraten?

www.recht-steuer-ywinkler.de

http://conlegi.de/

https://twitter.com/RAWinkler

https://www.xing.com/profile/Yvonne_Winkler4?sc_o=mxb_p

http://www.jusmeum.de/community/user/Yvonne_Winkler

http://www.linkedin.com/in/ywinkler

Ihre Anschrift und Kontaktdaten?

Grützmacher, von Wendorff, Winkler
Frau Rechtsanwältin
Yvonne Winkler
Grosse Steinstr. 76
06108 Halle
Deutschland
fon: +49-345-200 20 59
fax: +49-345-200 20 60

 

Jan 30

Liebe Blogleser,

ich möchte diesen Blog in Zukunft auch dafür nutzen, Ihnen in regelmäßigen Abständen Personen  zu empfehlen, die ich aufgrund ihrer Kompetenz auf ihrem Arbeitsgebiet schätze und sie deshalb empfehlen kann.

Wer kennt das nicht, man sucht jemanden, kennt aber niemanden. In diesem Fall freue ich mich immer, wenn ich Personen empfohlen bekomme, ausgehend davon, dass Empfehlungen ausgesprochen werden, weil man die Person kennt und weiß wie diese Person arbeitet bzw. mit deren Leistung zufrieden war oder bereits sehr viel gutes Feedback über die Leistung einer Person erhalten hat.

Zu den Empfehlungen werden Rechtsanwälte, Steuerberater, Personalberater, Kommunikationsberater, Personalcoaches, Versicherungsmakler etc. gehören und ich freue mich, wenn diese Empfehlungsliste Ihnen bei einer Suche u.U. behilflich sein kann.

Die empfohlenen Personen habe ich vorab gebeten, einen Fragebogen auszufüllen, damit Sie sich auch ein besseres Bild über die Empfohlenen machen können. Viel Spaß beim Lesen.

Herzliche Grüße aus München

Simone Weber
www.weber-rechtsanwaeltin.de